assetklassen

Assetklassen

Assetklassen (deutsch = Anlageklassen) dienen dazu, sich im Finanzmarkt zurechtzufinden und die verschiedensten Finanzprodukte zu kategorisieren.

Im Groben kann man folgende Assetklassen unterscheiden:

  1. Spareinlagen
  2. Unternehmensbeteiligungen
  3. Rohstoffe
  4. Anleihen
  5. Immobilien
  6. Kryptowährungen

Diese Anlageklassen lassen sich noch in diverse Unterkategorien unterteilen (siehe weiter unten). So gibt es zum Beispiel Stammaktien von multinationalen Unternehmen oder Vorzugsaktien von mittleren Unternehmen. Auch die Immobilien würden sich in Gewerbeimmobilien oder Wohnimmobilien etc. unterteilen lassen. 

Diverse Fonds und Hedgefonds sind hier nicht angegeben, da diese für gewöhnlich ihr Kapital nur in diese aufgelisteten Assetklassen verteilt investieren. 

Natürlich gibt es noch weitere Anlagemöglichkeiten, die am Finanzmarkt zwar nicht direkt vorzufinden sind, aber dennoch stabile Investments darstellen können. Diese Assetklassen bezeichnen wir als “Alternative Assetklassen”.

Alternative Assetklassen:

  • Kunst (Skulpturen, Gemälde)
  • Alkohol (Wein, Whisky)
  • Lizenz- & Patentrechte
  • Sammlerstücke (Spielkarten, Schuhe)
  • Oldtimer
  • Antiquitäten

Die Unterkategorien der jeweiligen Assetklassen

SpareinlagenSparbuch
Tagesgeld
Bargeld
Girokonto
UnternehmensbeteiligungenValue Aktien
Growth Aktien
Venture Capital
Private Equity
RohstoffeEdelmetalle
Diamanten
Erdöl
Weizen
AnleihenStaatsanleihen
Unternehmensanleihen
ImmobilienWohnimmobilien
Gewerbeimmobilien
Grundstücke
KryptowährungenBitcoin
Ethereum
Litecoin

Die Tabelle dient nur zur groben Übersicht. Es gibt noch zahlreiche Unterkategorien, die sich nur schwer in eine kleine Tabelle bringen lassen.

Warum gibt es Assetklassen überhaupt?

Zum Einen dienen sie dazu, sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Andererseits sinkt dein Risiko, wenn du dein Geld über verschiedenste Assetklassen verteilst. Denn 100% Sicherheit gibt es, wie wir wissen, auch bei den sichersten Anlageformen nicht.

Je nachdem, wie die Risikoklasse eines Anlegers eingestuft wird, sollte er auch die Zusammensetzung der jeweiligen Anlageklassen berücksichtigen.

Für risikoscheue Investoren macht ein reines Aktien-Depot zum Beispiel wenig Sinn, während risikofreudige Anleger nicht nur auf kurzfristige deutsche Staatsanleihen setzen sollten.

Wie sind die jeweiligen Anlageklassen einzustufen?

Für einen einfachen Überblick sind hier die wichtigsten Assetklassen mit deren Risikoklasse hier in einer Tabelle zusammengefasst:

AssetklasseRisiko
SpareinlagenSehr niedrig
UnternehmensbeteiligungenHoch
RohstoffeMittel
AnleihenMittel
ImmobilienNiedrig
KryptowährungenSehr Hoch

Zur Aufklärung: Bei der Verteilung wurde ein Investment in die jeweils gängigste Kategorie gewählt. Venture Capital Fonds zählen auch zu Unternehmensbeteiligungen, sind aber extrem risikoreich. Da die allermeisten Privatanleger aber in Aktien von Konzernen investieren, wurde auch dieses Szenario für die Einstufung gewählt.

Selbstverständlich ist das Empfinden für Risiko eine subjektive Bewertung. Die Tabelle kann daher lediglich als Anhaltspunkt gesehen werden und nicht als absolute Angabe für jedes Individuum.

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