Die besten Lithium Fonds

Die 3 besten Lithium Fonds im Überblick

Lithium Fonds sind nicht unbedingt Fonds, welche ihr Kapital direkt in die physischen Rohstoffe investieren. Vielmehr halten diese Fonds Anteile an den Minenunternehmen, welche den besagten Rohstoff fördern.

Es handelt sich somit also nicht wirklich um Rohstoff Fonds, sondern um Aktienfonds.

In diesem Artikel lernst du die – unserer Meinung nach – besten Lithium Fonds kennen. Darüber hinaus haben wir auch noch zwei Lithium ETFs und Aktien von Lithium Unternehmen für dich herausgesucht. Sollten aktiv gemanagte Fonds nicht so dein Ding sein, ist somit trotzdem noch etwas für dich dabei.

Wie immer gilt unser Disclaimer: Hierbei handelt es sich weder um eine Empfehlung für ein Investment, noch raten wir dir von den Produkten in diesem Artikel ab.

Die Mission von inflationaer.com besteht darin, Endverbrauchern ein möglichst transparentes Bild von diversen Finanzprodukten – im folgenden Artikel eben Lithium Fonds – zu geben. 

Die hier angegebenen Daten sind eine Momentaufnahme der jeweiligen Produkte. Solltest du diesen Artikel hier ein Jahr nach seiner Veröffentlichung lesen und die Daten wurden noch nicht aktualisiert, verzeih es uns bitte.

Warum in Lithium investieren?

Lithium eignet sich als Investment, da es einer wichtigsten Bestandteile von Akkus ist. Der Rohstoff hängt demnach untrennbar mit der steigenden Nachfrage nach Elektromobilität und Energiespeicher zusammen. 

Wie du weiter unten im Artikel noch erfahren wirst, ist dies eines der wichtigsten Argumente der Fonds, welche sich auf Lithium und ähnliche Rohstoffe spezialisieren.

Lithium ist auf der Erde nur sehr selten vorzufinden – allerdings immer noch häufiger als Zinn, Blei oder Kobalt. Die weltweit größten Vorkommen für den Abbau des Rohstoffs sind dabei in Südamerika (Bolivien, Argentinien & Chile) zu finden.

Die Nutzung von Lithium beschränkt sich zwar hauptsächlich, aber nicht nur, auf die Herstellung von Batterien. Laut dem United States Geological Survey teilt sich die Lithium Nutzung im Jahr 2019 in folgende Unterbereiche auf:

Batterien65%
Keramik und Glas18%
Schmierfette5%
Polymerproduktion3%
Nutzung im Stranggussverfahren3%
Luftbehandlung1%
Sonstige Verwendungen5%

Wie du siehst, ist die Verwendung von Batterien nicht das einzige Standbein, auf welches sich der Rohstoff stützen muss. Soll heißen: Selbst wenn bessere bzw. günstigere Methoden gefunden werden, auch ohne Lithium Batterien herzustellen, würde dieser Markt nicht gleich in sich zusammenbrechen.

Als Anleger kannst du jetzt entweder direkt kiloweise Lithium kaufen und damit handeln, Aktien von Lithium Unternehmen kaufen oder über Lithium Fonds gestreut investieren. Da sich der Artikel hier vorrangig mit letzterer Variante beschäftigt, wollen wir noch kurz auf die Definition des Begriffes “Lithium Fonds” eingehen.

Was bedeutet Lithium Fonds eigentlich?

Bei Lithium Fonds handelt es sich nicht um Finanzprodukte, welche direkt in den Rohstoff in physischer Form investieren, sondern vielmehr um Aktienfonds, die in Lithium-Unternehmen investieren.

Auf diese Weise kann der Lithium Fonds an jeder Stelle des Zyklus beteiligt sein. Der Lithium Fonds kann Anteile am Minenunternehmen haben, welche den Rohstoff erkundet und fördert, bis hin zu Unternehmen, welche die fertigen Lithium-Ionen-Akkus verkaufen.

Selbstverständlich muss nicht ausschließlich in Lithium investiert werden. Wie du später noch sehen wirst, gibt es auch Fonds, die neben Lithium auch auf andere attraktive Rohstoffe setzen, um so ihr breiter aufgestellt zu sein und ihr Risiko für die Anleger zu senken.

Wie wir bei unserer Auswahl vorgehen

Um dir ein möglichst transparentes Bild unserer Vorgehensweise zu geben, stellen wir dir hier eine kurze Liste mit Fragen vor, die wir uns bei der Recherche selbst stellen:

  1. Wie bekannt ist der Fonds? Vertrauen bereits mehrere Anleger darauf?
  2. Wie ist die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit?
  3. Auf welche Werte spezialisiert sich der Fonds und gibt es neben Lithium noch andere Schwerpunkte im Portfolio?
  4. Wie sieht es mit den einmaligen und wiederkehrenden Gebühren aus?
  5. Hat der jeweilige Lithium Fonds schon einen “Track Record”? Ist er schon lang genug am Markt um verlässliche Daten vorzuweisen?
  6. Bietet die Verwaltungsgesellschaft alle notwendigen Unterlagen gut sichtbar auf der Webseite zum Download an?
  7. Sind alle Zahlen, Daten und Fakten der offiziellen Unterlagen ident mit jenen auf finanzen.net und anderen Finanz-Webseiten? Oder gibt es Ungereimtheiten?

Ganz besonders achten wir im Übrigen auf die laufenden Kosten der einzelnen Fonds. Da wir selbst in die Kategorie der Privatanleger fallen, wissen wir, dass dies der wahrscheinlich wichtigste Punkt für dich ist.

Selbstverständlich sind alle Finanzprodukte und die passende Webseite dazu hier verlinkt. So kannst du selbst noch einen prüfenden Blick auf die Fonds werfen und deine eigenen Erkenntnisse mit den hier präsentierten Auswertungen vergleichen.

Der bekannteste Lithium Fonds

Der mit Abstand bekannteste Investmentfonds in Sachen Lithium ist definitiv der “Structured Solutions SICAV – Next Generation Resources Fund” der von der Heydt Invest SA Verwaltungsgesellschaft. Im offiziellen Factsheet zum Fonds wird übrigens die Commodity Capital AG genannt, deren geschäftsführender Gesellschafter Tobias Tretter das Management bei den Anlageentscheidungen berät. 

Zugegeben, es ist gar nicht so einfach, überhaupt einen anderen Fonds zu finden, welche sich auf Lithium spezialisiert hat. Der Structured Solutions Fonds besteht nun seit über 10 Jahren, ist aber immer noch fast alleine auf dem Markt für Lithium Fonds.

Die von der Heydt Invest leistet damit echte Pionierarbeit.

Dass es nicht so viele andere Lithium Fonds gibt könnte auch daran liegen, dass das Geschäft mit Lithium und anderen modischen Rohstoffen nicht allzu sicher ist. Um genau zu sein, ist ein Investment in diesen Fonds sogar als extrem risikoreich zu betrachten.

Auf der Webseite der Verwaltungsgesellschaft heißt es offiziell:

“Der Fonds richtet sich an sehr erfahrene Anleger, die in der Lage sind, die Risiken und den Wert der Anlagen abzuschätzen und die bereit sind, erhöhte Risiken in Kauf zu nehmen. Der Anleger muss bereit und in der Lage sein, erhebliche Wertschwankungen der Anlagen und ggf. einen erheblichen Kapitalverlust bis hin zum Totalverlust hinzunehmen.” 

Die Rohstoffverteilung des Fonds sieht derzeit (Stand: 24.03.2021) wie folgt aus:

Lithium41,82%
Gold11,40%
Silber9,68%
Kobalt2,08%
PGM2,04%
Kupfer1,98%
Basismetalle1,28%
Sonstiges29,73%

Wie man hier schon unschwer erkennen kann hat selbst ein auf Lithium spezialisierter Fonds noch andere Investments vorzuweisen. Für uns Privatanleger bedeutet das ein wenig mehr Stabilität in einem sehr volatilen Markt.

Der Fonds hält dabei Anteile an diversen Lithium Unternehmen verschiedenster Größen. Darunter finden sich echte Big Player, welche sich schon mit gut laufenden Projekten im Markt etabliert haben, sowie sogenannte “Juniors”, die kurz vor dem Start der Produktion stehen. Zu einem kleineren Teil sind sogar Minenunternehmen enthalten, welche gerade erst ein Gebiet mit nützlichen Rohstoffen entdeckt haben, aber noch gar nicht wissen, ob dieser ökonomisch gefördert werden kann.

Hieraus ergibt sich auch zum Teil die hohe Risikoklasse des Fonds. Wenn Kapital in Unternehmen investiert wird, bei denen noch in den Sternen steht, ob sie gewinnbringend arbeiten werden, kann man nicht von Sicherheit sprechen.

Übrigens: Wenn du in diesen Lithium Fonds investieren möchtest, kannst du das ganz unkompliziert über comdirect machen. Solltest du noch kein Depot dort haben, kann ich es dir nur wärmstens empfehlen. Über diesen Link kannst du ganz einfach ein kostenloses Depot bei comdirect anmelden und langfristig auch in Lithium Fonds investieren.

Die Kosten und Performance des Fonds

Als Endverbraucher interessieren uns hauptsächlich zwei Dinge:

  1. die Kosten des Fonds
  2. seine bisherige Performance

Wie bei den meisten aktiv gemanagten Investmentfonds üblich, fällt auch hier ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5% an. In Einzelfällen kann dieser geringer ausfallen. Höher als die 5% darf er allerdings nicht sein.

Die laufenden Kosten für den Structured Solutions SICAV Fonds betragen 2,36% für das letzte Geschäftsjahr (endete am 31.1.2021). Und hier blieb uns ehrlich gesagt einen Moment lang die Spucke weg.

Laufende Kosten von 2,36% sind nichts, was wir auf die leichte Schulter nehmen. Dagegen sehen konservative Fonds wie der hausInvest oder UniGlobal mit ihren laufenden Kosten blass aus. 

Wertentwicklung des Structured Solutions SICAV Fonds von 2012-2020.

Die bisherige Performance über die letzten 10 Jahre und die Zukunftsaussichten des Lithium Fonds müssen schon grandios sein, um diese Kosten rechtfertigen zu können. Widmen wir uns daher direkt den harten Fakten zur bisherigen Entwicklung.

Im Schnitt hat der auf Lithium Unternehmen spezialisierte Fonds seit seiner Auflage 87,58% pro Jahr zugelegt. Das ist vor allem den zwei Ausreißern im Diagramm zu verdanken.

Bei der Entwicklung scheint der Fonds nur ganz kurz von der Corona-Krise betroffen gewesen zu sein – wie fast alle anderen Fonds auch – und konnte danach kräftig aufholen.

Da der Fonds allerdings von der zunehmenden Elektromobilität – welche ja auf Lithium für die Akkus angewiesen sind – profitiert, kann sich der Trend in den nächsten 10 Jahren noch stark nach oben entwickeln. 

Gewissheit gibt es jedoch nie, weshalb der Fonds auch in die höchste Risikoklasse fällt!

Global X Lithium ETF – für passive Investoren

ETFs sind im Grunde ja auch nicht anderes als Fonds. Nur eben börsengehandelte, passive Fonds.

Falls dir also die hohen Gebühren der oben genannten aktiv gemanagten Fonds sauer aufstoßen, kannst du jetzt beruhigt sein. Der Global X Lithium & Battery Tech ETF ist nämlich ein besonderer Leckerbissen für alle Passiven, die vom “Gold des 21. Jahrhunderts” (wie Lithium auch gerne genannt wird) profitieren wollen.

Der Lithium ETF wird von – wie der Name schon andeutet – Global X Funds emittiert. 

Die beiden größten Positionen im ETF sind zwei alte Bekannte: die Albemarle Corp. mit 12,54% und die Ganfeng Lithium Co. mit 6,06% (Stand: 28.02.2021). 

Andere große Werte im ETF sind:

  • Tesla Inc.
  • Eve Energy Co.
  • Samsung Sdi Co.
  • Panasonic Corp.

Es werden also von der Förderung bis hin zum Endprodukt alle Zwischenschritte, bei denen Lithium involviert ist, vom ETF abgedeckt. 

Die Kosten und Performance des Global X Lithium & Battery ETF

Logischerweise haben ETFs drastisch geringere laufende Kosten als aktiv gemanagte Fonds. Bei diesem ETF belaufen sich die Gebühren auf lediglich 0,75%!

Ausgabeaufschlag gibt – wie für ETFs üblich – natürlich keinen. 

Bei diesen geringen Gebühren kann praktisch kein aktiv gemanagter Fonds mithalten. Zumindest nicht, wenn es um eine Spezialisierung auf Lithium geht.

Der zugrunde liegende Index des Global X Lithium & Battery ist der Solactive Global Lithium Index. Die Wertentwicklung des ETFs entspricht der dieses zugrunde liegenden Indexes.

Auf der Webseite von Global X Funds heißt es dazu Folgendes:

“The Global X Lithium & Battery Tech ETF (LIT) seeks to provide investment results that correspond generally to the price and yield performance, before fees and expenses, of the Solactive Global Lithium Index.”

Bisher hat der Index seit seiner Auflage im Jahr 2010 eine durchschnittliche Rendite von 8,62% pro Jahr (Stand: 28.02.2021). Zwar hat der Index – genauso wie die anderen hier genannten Fonds – einen Rückschlag mit der momentanen Wirtschaftskrise erlitten. Allerdings sah die historische Entwicklung auch schon vorher nicht allzu prickelnd aus.

Als Anleger in den Global X Lithium & Battery ETF war man rückblickend über die meisten Jahre hinweg im Minus. 

Es scheint, als ob der Lithium Markt generell noch nicht so richtig in Fahrt kommen wollte.

Warum lieber in einen Lithium ETF investieren?

Mit den harten Zahlen, Daten und Fakten im Hinterkopf, stellst du dir nun vielleicht die Frage “Warum sollte ich überhaupt in einen Lithium ETF investieren?”.

Ein absolut berechtigter Einwand!

Und statt es wie die meisten anderen Finanzblogs zu machen – die größtenteils eher ETFs in den Himmel heben – wollen wir lieber objektiv die Vor- und Nachteile eines ETFs im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds zeigen. 

Da es in diesem Artikel aber um den Rohstoff Lithium geht, wollen wir auch den Vergleich bei diesem Thema belassen.

Vorteile des Global X Lithium ETFs:

  • Sehr viel geringere laufende Kosten
  • Kein Ausgabeaufschlag
  • Man setzt direkt auf den Index (die meisten Fondsmanager schaffen es nicht, den Vergleichsindex zu schlagen)

Das Nummer 1 Verkaufsargument für ETFs sind die niedrigen Kosten. Hier ziehen sie jedem Fonds davon, der Gebühren für die Verköstigung des Management Teams erheben muss.

Wir sind auch der Meinung, dass der passive ETF die Performance der Fonds ausbremsen wird, sobald die globale Nachfrage nach Lithium, aufgrund der steigenden Elektromobilität, steigen wird.

Bis dahin sehen wir speziell bei diesem ETF aber noch Nachholbedarf. Was uns direkt zu den Nachteilen bringt.

Nachteile des Global X Lithium ETFs:

  • Nicht sparplanfähig – großer Minuspunkt unserer Ansicht nach
  • Kein aktives Management (Manager können fokussierter im Markt agieren und Chancen nutzen)
  • Negative Rendite durch zu hohe Spezialisierung 

In sehr kleinen Nischen wie dem Markt für Lithium, können ETFs schlechter als aktiv gemanagte Fonds abschneiden, weil die Fondsmanager sich besser am aktuellsten Stand halten und agiler reagieren können.

Besonders bitter schmeckt unserer Meinung nach die Tatsache, dass der Global X Lithium & Battery ETF nicht die Möglichkeit zum monatlichen Sparplan bietet. 

Cost Average Effekt hin oder her – viele Privatanleger sparen lieber mit fixen monatlichen Beträgen auf ein Produkt, als mehrmals jährlich nachkaufen zu müssen. Diesbezüglich sind die aktiv gemanagten Fonds von Commodity Capital und RobecoSAM auf jeden Fall attraktiver.

Alternativer Rohstoff Fonds zu Lithium

Lithium ist gar nicht so dein Ding? Kein Problem!

Zum Glück mangelt es der Finanzindustrie ja nicht an anderen Rohstoff Fonds, in die du stattdessen investieren könntest. Um den Rahmen dieses Artikels nicht noch weiter unnötig zu sorgen – und weil wir all den anderen Rohstoff Fonds lieber eigenen Artikel widmen würden – stellen wir dir hier nur eine einzige starke Alternative zu Lithium Fonds vor.

Der Lyxor MSCI World Materials ETF bietet eine ausgezeichnete Option für Privatanleger, die gerne verstärkt auf Rohstoffe setzen und zugleich möglichst breit aufgestellt sein wollen.

Es wird zu 100% auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gesetzt.

Von Lithium Unternehmen ist hier so gut wie nichts zu sehen. Die größten Komponenten des ETFs sind dabei sogar richtige Big Player wie (Stand: 26.02.2021):

  • Linde PLC.
  • Air Liquide SA
  • BHP Billiton PLC
  • Rio Tinto PLC
  • BASF SE

Alles riesige etablierte Unternehmen, die selbst schwere wirtschaftliche Krisen nicht so leicht in Wanken bringen.

Die Kosten und Performance des Rohstoff ETF

Bei den Kosten hat der Lyxor MSCI World Materials ETF ganz weit die Nase vorne! Mit einer laufenden Gebühr von atemberaubenden 0,3% ist er wie ein feuchter Traum im Portfolio des passiven Investors.

Auch bei seiner bisherigen Wertentwicklung muss sich der ETF keineswegs verstecken. Wer seit seiner Auflage im Jahr 2010 dabei ist, konnte selbst im Inferno der Corona-Krise noch ein ansehnliches Plus von über 96,09% verzeichnen (Stand: 25.03.2021).

Damit ist der Fonds – oder ETF, wenn man so will – eigentlich ein No-brainer für alle Privatanleger, die noch nicht genau wissen, über welches Finanzprodukt sie in den Markt der Rohstoffe einsteigen können.

Solange du nicht vorhast innerhalb der nächsten 2-3 Jahre wieder auszusteigen, ist der Lyxor MSCI World Materials ETF definitiv eine gute Option.

Liste mit Lithium Aktien 

Du willst du lieber direkt die Aktien der verschiedenen Lithium-Unternehmen analysieren? Kein Problem, denn hier bekommst du eine kurze Liste mit bekannten Einzelwerten, die sich alle auf den trendigen Rohstoff spezialisiert haben:

  • Albemarle Corp. (weiter oben schon erwähnt)
  • Sociedad Quimica Minera de Chile (weiter oben schon erwähnt)
  • FMC Corporation (ein riesiges US Chemieunternehmen, das unter anderem Lithium verarbeitet)
  • Lithium Corp. (vergleichsweise kleines Minenunternehmen)
  • European Lithium (trotz des Namens kommt dieses kleine Minenunternehmen aus Australien)
  • Orocobre (ein riesiges Bergbauunternehmen, welches mehrere Lithium Minen abbaut)
  • Bacanora Lithium (das Unternehmen aus Australien entwickelt Lithium Projekte in Mexiko und Deutschland)
  • Lithium Power International (ein Minenunternehmen, welches sich vorwiegend auf Vorkommen in Chile fokussiert)

Ein Blick in die Jahresberichte der einzelnen Unternehmen verrät, dass die meisten davon – insbesondere die kleinen Unternehmen – nicht profitabel sind. Das muss nicht unbedingt etwas Negatives für Privatanleger bedeuten. Immerhin gibt es auch genügend Privatanleger, die immer noch ihr hart erspartes Geld in Tesla investieren.Sei dir nur bewusst, dass kleine unprofitable Firmen auch ein gewaltiges Risiko mit sich bringen.

Fazit

Ob es nun ein aktiv gemanagter Lithium Fonds, ein Lithium ETF, Aktien von einzelnen Unternehmen oder gar alternative Rohstoff-Investments sein sollen kommt letzten Endes auf dich an.

Welcher Anlegertyp du bist, entscheidet auch darüber, für welche der genannten Möglichkeiten du dich entscheiden solltest.

Mit diesem Artikel solltest du einen jetzt einen relativ guten Überblick zum Thema Lithium Fonds und deren Alternativen haben. Wenn dir ein Anlageberater eines der genannten Finanzprodukte vorstellt, kannst du jetzt mit guten Argumenten glänzen.

Im Großen und Ganzen ist Lithium und die damit verbundenen Anlageprodukte ein Markt für die Zukunft. Wir würden – ähnlich wie das Management des Structured Solutions SICAV – Next Generation Resources Fund – eher davon ausgehen, dass die Fonds besser performen werden, je stärker sich die Elektromobilität durchsetzt.

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